Die besten Non-Dom-Länder
Zuletzt aktualisiert: 2026-06-30
Das Non-Dom-Prinzip ist eines der elegantesten Werkzeuge der internationalen Steuerplanung. Als Nicht-Domizilierter (non-domiciled) lebst du in einem Land, giltst dort aber rechtlich nicht als dauerhaft beheimatet, und zahlst deshalb auf Auslandseinkünfte nur dann Steuer, wenn du sie tatsächlich ins Land überweist (remittierst). Belässt du sie im Ausland, bleiben sie steuerfrei. Diese Liste versammelt die Länder, die ein solches Regime bieten, ein kleiner, aber hochattraktiver Kreis.
Malta ist der EU-Klassiker: Non-Dom auf Remittance-Basis, ausländische Kapitalgewinne bleiben selbst bei Überweisung steuerfrei, alles innerhalb der EU und Schengens. Zypern setzt noch einen drauf: Non-Doms zahlen 17 bis 27 Jahre lang 0 Prozent auf Auslandsdividenden und -zinsen, dazu 0 Prozent auf Wertpapiergewinne. Irland bietet die klassische angelsächsische Remittance-Basis in einem englischsprachigen EU-Land.
Griechenland hat das Non-Dom-Prinzip in eine Pauschale gegossen: 100.000 Euro pro Jahr decken alle Auslandseinkünfte ab, unabhängig von deren Höhe, ideal für sehr vermögende Zuzügler. Gibraltar erreicht über sein Category-2-Regime einen ähnlichen Effekt mit gedeckelter Steuer, und Mauritius bietet günstige Strukturen mit Non-Dom-Charakter außerhalb Europas.
Das Vereinigte Königreich, jahrzehntelang der Inbegriff des Non-Dom-Status, hat diesen 2025 abgeschafft und durch das FIG-Regime ersetzt: ein kürzeres Vierjahresfenster für neue Residenten. Es bleibt relevant, ist aber kein klassisches Non-Dom-Modell mehr.
Der ehrliche Rahmen: Non-Dom-Regime verlangen Disziplin bei der Trennung der Einkünfte. Wer Auslandsgeld doch ins Land holt, löst die Steuer aus, und die Regeln (Mindeststeuern, Laufzeiten, Substanz) unterscheiden sich stark. Für die richtige Person ist das Modell dennoch unschlagbar. Die Chips führen zu den vollständigen Steueratlas-Profilen mit allen Non-Dom-Details und dem Ampel-Urteil.
Die Länder im Ranking
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