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Die 10 besten englischsprachigen Länder mit niedrigen Steuern

Zuletzt aktualisiert: 2026-06-30

Methodik: Kuratiert aus der Steueratlas-Bewertung kombiniert mit dem Sprachstatus (Englisch als Amtssprache oder dominante Verkehrssprache). Reine Gulf-Nullsteuerländer treten dabei bewusst zurück.

Wer auswandern will, ohne eine neue Sprache lernen zu müssen, hat mehr Optionen, als es zunächst scheint. Englisch als Amts- oder Verkehrssprache senkt die wichtigste Alltagshürde: Behördengänge, Bankgespräche, Mietverträge, Ärzte und Schulen laufen in einer Sprache, die du bereits beherrschst. Kombiniert man diesen Faktor mit einer niedrigen Steuerlast, bleibt eine überraschend attraktive Liste übrig, in der die klassischen Golf-Nullsteuerländer bewusst zurücktreten.

An der Spitze steht Irland, wo der Non-Dom-Status auf Remittance-Basis ausländische Einkünfte steuerfrei hält, solange sie nicht nach Irland überwiesen werden, alles in einem englischsprachigen EU-Land mit Common-Law-Rechtssystem. Direkt dahinter folgen die beiden englischsprachigen Mittelmeer-Inseln der EU: Malta und Zypern. Beide bieten ein Non-Dom-Regime, mit dem Auslandsdividenden und -zinsen über viele Jahre effektiv unbesteuert bleiben, dazu Sonne, Schengen und britisch geprägte Verwaltung.

Singapur bringt die englischsprachige Effizienz Asiens ein: ein quasi-territoriales System, in dem die meisten Auslandseinkünfte nicht besteuert werden, gepaart mit Weltklasse-Infrastruktur. Für Fans niedriger Pauschalen sind die britischen Kronbesitzungen unschlagbar: Gibraltar, die Isle of Man, Guernsey und Jersey kombinieren englischsprachige Verwaltung mit gedeckelten Steuern und einer Körperschaftsteuer von null bis niedrig. Auf der Isle of Man etwa ist die persönliche Steuer auf rund 220.000 GBP pro Jahr gedeckelt, egal wie hoch dein Einkommen ist.

Wer es weiter weg und ruhiger mag, findet in Neuseeland ein englischsprachiges Land mit einer vierjährigen Steuerbefreiung auf die meisten Auslandseinkünfte für neue Residenten. Und wer die kompromisslose Nulllösung sucht, landet bei den Bahamas: keine Einkommensteuer, keine Kapitalertragsteuer, keine Erbschaftsteuer, und Englisch als Amtssprache.

Wichtig ist die ehrliche Einordnung: Englischsprachig heißt nicht automatisch steuerfrei. Irland, Malta und Zypern verlangen die richtige Struktur (Non-Dom-Anmeldung, saubere Trennung der Einkünfte), und die Kanalinseln sind zwar günstig, aber teuer im Alltag und schwer zugänglich beim Wohnrecht. Jede der folgenden zehn Optionen hat ein eigenes Profil aus Steuermodell, Lebenshaltungskosten und Aufenthaltsweg. Die Chips unten führen dich direkt zur ausführlichen Steueratlas-Analyse jedes Landes, inklusive Ansässigkeitsregeln, Sätzen und unserem Ampel-Urteil.

Die Länder im Ranking

1🇮🇪
Irland
Non-Dom Remittance
2🇲🇹
Malta
EU-Non-Dom
3🇨🇾
Zypern
Non-Dom 17-27 J.
4🇸🇬
Singapur
quasi-territorial
5🇬🇮
Gibraltar
Pauschale, Deckel
6🇮🇲
Isle of Man
Deckel 220k GBP
7🇬🇬
Guernsey
0 % KSt, ESt-Deckel
8🇯🇪
Jersey
1 % HVR-Regime
9🇳🇿
Neuseeland
4 J. Befreiung
10🇧🇸
Bahamas
0 % auf alles

Häufige Fragen

Muss ich für diese Länder Englisch sprechen?+
In allen zehn ist Englisch Amts- oder dominante Verkehrssprache, sodass Behörden, Banken und Alltag ohne Landessprache funktionieren. Das senkt die Einstiegshürde erheblich.
Welches englischsprachige Land hat die niedrigste Steuer?+
Bei den Kanalinseln und den Bahamas ist die direkte Steuerlast am niedrigsten, während Irland, Malta und Zypern über Non-Dom- und Remittance-Modelle für Auslandseinkünfte sehr günstig sind.

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Quellen: